Das russische Geisteserbe stand in Flammen und wird jetzt restauriert.
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Diese aus dem Jahr 1802 stammende russische Bibel in kyrillischer Schrift wurde vom Feuer stark beschädigt:
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| Der Ledereinband mit einer ehedem goldenen Wappenprägung auf dem Vorderdeckel ist nur noch fragmentarisch erhalten |
Das Angebot am Gönner und Sponsoren
Als Dank für die Unterstützung bieten wir den Hauptspendern eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit an, wenn dies in deren Interesse liegt. Wir geben Broschüren heraus, pflegen eine Internetseite und organisieren eine kleine Wanderausstellung zu diesem Projekt. Wir werden wie beim Helvetica-Projekt eine engagierte PR- und Pressearbeit leisten. Den Sponsoren und Gönnern bieten wir geführte Reisen nach Weimar, ein exklusives Besichtigungs- und Veranstaltungsprogramm und die Nutzung von historischen Räumen für besondere Anlässe in Weimar an.
Der Finanzbedarf der Restaurierungsarbeiten für die Russica:
2010: 300'000 CHF 2011: 400'000 CHF 2012: 350'000 CHF 2013: 350'000 CHF
Hinzu kommen die Kosten für die Projekt-Organisation und -Kommunikation in einer Höhe von max. 8 % der Gesamtkosten. Der Gesamtfinanzierungsbedarf liegt damit bei rund 1,51 Mio. CHF. Interessierten Gönnern wird auf Wunsch eine exakte Berechnungsgrundlage vorgelegt und erläutert.
Medienberichte:
SupraLibros Sonderdruck Oktober 2010 1.41 Mb
Von der Brandkatastrophe im Stammgebäude der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar wurden auch 1400 wertvolle Bücher, Bände und Ausgaben der Russica erfasst. Unter der Bezeichnung Russica sind Werke von russischen Autoren sowie in Russland oder in russischer Sprache gedruckte Werke zu verstehen. Anderseits gehören auch Werke dazu, die inhaltlich Russland behandeln, aber auch Bücher aus dem Vorbesitz russischer Persönlichkeiten oder Institutionen. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Bestände der Privatbibliothek von Maria Pawlowna, der Zarentochter am Weimarer Fürstenhaus.
Hunderte von wertvollen Büchern russischer Herkunft verbrannten vollständig - über 600 kulturhistorisch bedeutende Bände, die durch Hitze, Feuer und Wasser schwer geschädigt wurden, warten auf die Restaurierung. 300 Russica verlangen eine Einbandrestaurierung (Schäden durch Hitze, Wasser etc.). Schliesslich sind für 300 Bände, die so genannten Aschebücher, eine aufwändige Papierrestaurierung notwendig.
Vorbild für diese Aufgabe ist die seit 2008 in der Schweiz laufende Restaurierung der Helvetica, der brandgeschädigten Bücher Schweizer Herkunft. Auf Grundlage der von der Weimarer Bibliothek vorgegebenen Leistungskriterien und Restaurierungstechnologien gründeten drei in der Schweiz ansässige, auf Buchrestaurierung spezialisierte Ateliers, die Arbeitsgemeinschaft Russica. Diese schloss mit der Klassikstiftung Weimar einen Kooperationsvertrag ab, mit dem die Restaurierung der Russica detailliert geregelt wird.
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Unter der Schirmherrschaft von

Vladimir M. Grinin, Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland
Wir danken für die Unterstützung:

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